Belassi Burrasca: Der Supersportwagen für auf’s Wasser

Foto: Belassi

Wer auf der Straße Wert auf Exklusivität und High-Performance legt, tut dies auch auf dem Wasser. Was bei Booten problemlos möglich ist, weil es genug Klein- und Kleinstserienanbieter gibt, geht aber auch beim Freizeitvergnügen mit dem Wassermotorrad. Mit dem Belassi Burrasco aus Österreich. Osterreich??? Man könnte drauf wetten, dass Wassermotorräder überwiegend aus den USA kommen oder vielleicht in Japan gebaut werden. In der Regel ist das auch so, aber die Hochleistungs-PWCs von Belassi kommen aus Österreich. Dort baut Belassi seine High-Perfomance-Jets von Hand. Jedes Exemplar wird von Hand laminiert und lackiert.

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Dabei wurde der Zweisitzer eigentlich weniger für das Freizeitvergnügen auf dem Wasser konzipiert, sondern eher für den Rennsport, aber das kennen wir ja auch aus dem Supersportwagenbau, dass Rennfahrzeuge auch für einen besonderen Kundenkreis mit Strassenzulassung angeboten werden. Und genau so verhält sich das auch mit dem Burrasco von Belassi aus Österreich.

Der Belassis Burrasco (Burrasco bedeutet in italienisch übrigens “Sturm”) ist eine komplette Eigenentwicklung inklusive des Motors und eine Kampfansage an alle Wasseroberflächen aber auch an alle anderen PWCs anderer Hersteller. Bei Design und Aerodynamik ist der Belassi Burrasco inspiriert von aerodynamischen Hypersportwagen wie McLaren, Königsegg, Lamborghini und Bugatti; und ausgezeichnet mit dem renommierten Red Dot Design Award.

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Der Burrasca ist in der Lage in unter vier Sekunden eine Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde zu erreichen. Und wo viele andere PWCs ihren Zenith in puncto Geschwindigkeit erreicht haben, legt der Burrasco nochmal nach und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde.

Angetrieben wird der Burrasca von einem 3-Zylinder-4-Takt-Motor mit etwas über 1600 Kubik, der satte 320 PS (235 KW) leistet, was ihn bei seinem geringen Gewicht von 327 Kilo zu einem wahren Torpedo auf dem Wasser werden lässt. Das geringe Gewicht spielt hier eine wichtige Rolle, immerhin reden wir hier fast von 1 PS pro 1 Kilogramm Gewicht. Erzielt wird es, weil sehr viel von dem aus der Formel 1 erprobten Voll-Carbon zum Einsatz kommt – nicht nur aussen an der Hülle, sondern auch am Motor. Voll-Carbon ist ein Material was extrem verwindungssteif und -stark, dabei aber vom Gewicht her super leicht ist.

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Der Burrasco besteht aus 2.000 Teilen. Die Schale des Jets besteht aus einem renntauglichen Verbundrumpf mit einem Kiel, der so konstruiert ist, um mühelos (durch) das Wasser zu schneiden.

So viel Exklusivität, so viel Performance und so viel Handarbeit hat natürlich seinen Preis. Mit knapp 40.000 Euro liegt der Burrasco natürlich auch preislich über anderen PWCs, spielt aber sicher allein in puncto Exklusivität in einer anderen Liga. Und wie bei Supersportwagen auch spricht der Belassi Burrasco als handgefertigtes Sportgerät natürlich auch einen speziellen Kundenkreis an, der bei der Auswahl an sein Equipment hohe Ansprüche stellt. Und ganz ehrlich: Auf einer hydraulisch absenkbaren Badeplattform einer 60-Fuss-Yacht kommt so ein Burrasco schon sehr gut zur Geltung.

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