Kettenfett: Kräftiger Likör mit süß-salzigem Lakritzgeschmack

Foto: Kettenfett / Tagewerker GmbH

“Schatz, wir haben nur mit ein wenig Kettenfett geschmiert!”. So oder so ähnlich könnte man der Liebsten begegnen, wenn man (mal wieder) mit dem Kumpel aus der Garage oder Werkstatt heim kommt und (auch mal wieder) “einen im Tee hat”. Und es wäre nicht mal geflunkert. Denn “Kettenfett” gibt es auch zum Trinken.

Ach, war da nicht was!? Sang nicht die Nordsee-Rockband “Torfrock” in ihrem Lied “Beinhart” zum Werner-Film eine Passage wie “Wir duften nicht nach Eau-de-Toilette, bei uns schnuppert man gutes Kettenfett” (Zitat). So wird einem vielleicht jetzt erst klar, was die Jungs um den langnasigen Waterkant-Rocker Werner aus der Feder von Rötger “Brösel” Feldmann so zu sich nahmen.

Kettenfett ist ein kräftiger Likör mit 25% Alkohol, seinen süß-salzigen Geschmack erhält er durch die besondere Rezeptur aus Lakritzpulver und einer ordentlichen Portion Salmiaksalz. Schon bei den beiden Ingredenzien wird einem klar: Das ist ein Likör für Männer. Auf jeden Fall ist Kettenfett geschmacklich mal etwas komplett Anderes, was man sonst so von vielen anderen Likören und Schnpsen her kennt. Die meisten Liköre schmecken ja eigentlich immer nach irgendwas Fruchtig-Süßem oder nach Kräutern; aber so nach Lakritz und Salmiak, das ist schon etwas Außergewöhnliches, mit dem man seine Gäste überraschen kann.

Gelungener Name, gelungene Verpackung

Lustig auf jeden Fall der Name: Kettenfett. Von der Substanz und der Farbe erinnert es wirklich an Kettenfett. Und wenn man den Namen auf sich wirken läßt, so asoziiert man ihn damit, dass beim Trinken vielleicht wirklich so alle Ketten in einem geschmiert werden und dann auch wieder besser laufen. Wer weiß? Das muß jeder für sich herausfinden, wenn er den Likör mal verkostet hat. Und wenn nicht: Vielleicht einfach nachfetten! Und wen’s nach einem Schluck des 25%-Likörs aufgrund seiner Stärke ein wenig schüttelt, kann ja sagen, dass er das Kettenfett so nur richtig auf allen Zahnrädern verteilen wollte. Dann sind einem die nächsten Lacher schon sicher.

Auch die Aufmachung des Kettenfetts ist gelungen: Die große Flasche kommt daher in einer Art “Apothekerflasche”. Minimalistisch gehalten aber gerade dadurch mit großer Signalwirkung, die die Idee und den Gag hinter diesem Likör genau richtig transportiert. Auch das Etikett erinnert an Motoröl oder irgendwas Starkes, was da drin sein könnte. Auch die kleinen Fläschchen, in denen gerade mal so viel Kettenfett drin ist, wie man für eine Schmierung … äh … Fettung …. also für einen Genuß braucht, erinnern fast schon ein wenig an Reagenzgläser. Die kleinen Fläschchen, so als Shots zum Aufdrehen und einmaligen Einfüllen, gibt es dann auch im Würfel mit gleich mehreren drin.

Schaut man sich so eine Flasche an und überlegt sich, wo die wohl stehen und geleert werden könnte, so fällt einem sofort die Schrauber-Szene, die Motorradfahrer aber auch die Besitzer von Youngtimern oder Oldtimer ein; eventuell sogar die Hot-Rod-Szene. Irgendwie alle, die irgendwo mit dem Handwerklichen verbunden sind oder eine Affinität zu allem Mechanischen haben, nicht unbedingt nur zu Automobilen und Motorrädern, sondern auch zu Booten vielleicht oder sogar, etwas industrieller gedacht, zu Maschinenbau und Antriebstechnik.

Der Likör ist eine lustige Idee der Macher hinter Kettenfett: Ein Gag auf jeder Party und auch eine tolle Geschenkidee, wo dann jetzt auch die Frauen wieder als Zielgruppe infrage kommen, denn die sollen uns Männern das ja schenken. Aber so eine Flasche Kettenfett eignet sich auch wunderbar als Geschenk in einer Männerfreundschaft.

Quelle Fotos: Kettenfett

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