SEABOB: Der Supersportwagen unter den Tauchscootern

Foto: SEABOB / Cayago

Der SEABOB vom Hersteller CAYAGO ist ein Tauchscooter, aber wenn man ihn sieht, sieht man schon an seinem Design, dass er mehr sein will, als ein gewöhnlicher Tauchscooter. Befasst man sich mit ihm intensiver, kommt man zu dem Urteil: Zurecht!

Allein vom Aussehen her denkt man sofort, dass das der Supersportwagen unter den Tauchscootern sein muss. Windschnittiges Design, aber sagen wir lieber wasserschnittig; also mehr aquadynamisch oder hydrodynamisch als aerodynamisch. Ein wenig erinnert die Form an die eines Delfins. Die Form ist bei der der Entwicklung sicherlich nicht zufällig entstanden, sondern extra gewählt, um so für Schnelligkeit und Wendigkeit zu sorgen. Ein bestes Beispiel für Bionik, wo Design und Funktion aus der Natur als Vorbild stammen.

Der SEABOB ist für Salzwasser ebenso geeignet, wie für Süßwasser. Der Tauchscooter (hier das Modell F5) besitzt vier Gänge für unterschiedliche Leistungsstufen. So kann man wählen, ob man langsamen gleiten möchte, mit entsprechend schnellerer Geschwindigkeit als ein Schwimmer auf Touren geht oder aber mit rasanter Geschwindigkeit Gas gibt, auch wenn “Gas” hier nur sinnbildlich gemeint ist. Am meisten macht es natürlich Spaß zu zweit mit zwei SEABOBs unterwegs zu sein. Egal ob langsam oder auch mal etwas schneller.

Über Wasser garantiert der SEABOB jede Menge Fahrspaß und vor allem bewundernde Aufmerksamkeit. Mit seiner Leistung von 2,5 Kilowatt und einem Schub von maximal 480 Newton gleitet man mit bis zu 14 KM/h durch oder über die Wellen. Was sofort auffällt: Der SEABOB ist sehr geräuscharm, was gerade beim Tauchen für Ruhe sorgt und Lebewesen im Wasser nicht so sehr erschreckt. So nähert man sich in der Unterwasserwelt Vielem, was sonst vor einem viel schneller türmen würde.

Der elektrisch angetriebene Scooter taucht ohne Probleme bis zu einer Tiefe von 40 Metern. Der Jet-Antrieb (also nichts mit Propellerantrieb wie bei vielen anderen Tauchscootern) holt sich seine Energie aus einem Lithium-Mangan-Akku, der gute 50 Minuten Fahrspaß gewährt. Ist er leer, braucht es dank Schnelladegerät nur gute anderthalb Stunden, bis er wieder komplett aufgeladen ist; ohne Schnellladegerät sind es 8 Stunden. Mit circa 1,15 Meter Länge und und einem Gewicht von knapp 30 Kilo ist der SEABOB doch recht handlich und passt in nahezu jedes Auto und kann problemlos von einer Person transportiert werden.

Die hier angegebenen Daten beziehen sich auf das Modell F5. Der Hersteller hat aber auch andere Modelle mit höheren Geschwindigkeiten, mehr Schub und Akku-Laufzeit im Programm.

Foto: SEABOB / Cayago
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